10 Triathlons, 10 Tage, 10 Orte: Eine Eroberung von Darren Hardy
Der
ehemalige Soldat und Extremabenteurer Darren Hardy hat kürzlich unglaubliche 10 Triathlons über die Ironman-Distanz in 10 Tagen an 10 verschiedenen Orten absolviert. Warum? Um Geld für „Help for Heroes“ zu sammeln.
„Help for Heroes“ ist eine äußerst wichtige Wohltätigkeitsorganisation, die verwundeten Veteranen hilft, sich zu erholen und wieder in den Alltag zurückzufinden. Sie bietet Veteranen und ihren Familien so lange wie nötig physische, psychologische, finanzielle und soziale Unterstützung. Da die Organisation fast vollständig auf Spenden aus der Öffentlichkeit und von ihren Partnern angewiesen ist, sind die von Menschen wie Darren gesammelten Gelder entscheidend dafür, dass sie ihre Arbeit fortsetzen kann.
Wir haben uns nach Abschluss seiner 10x10x10-Challenge mit Darren getroffen, um ihn zu seinen Erfahrungen zu befragen.
Warum hast du dich für eine solche Herausforderung entschieden?
Dieses Jahr habe ich mehrere extreme Ausdauerwettkämpfe absolviert, darunter ein Selbstversorger-Rennen in der Arktis im Yukon und eine 933 km lange Strecke mit Paddleboard, Rad und Laufen. Dieses Mal dachte ich mir, ich mache mal etwas, womit sich andere identifizieren können. Vorher hatte ich noch nie einen Triathlon gemacht, abgesehen von einem Triathlon über die IM-Distanz ein paar Wochen zuvor als Training. Außerdem wollte ich meinen Geist und meinen Körper bis an die Grenzen bringen und dann noch darüber hinausgehen.
Wie war es, bei so kalten Temperaturen zu schwimmen?
Ehrlich gesagt war es gar nicht so schlimm, auch wenn ich eine Unterkühlung bekam. Das lag hauptsächlich daran, dass ich nicht genug Kalorien zu mir genommen hatte, um Wärme zu erzeugen und als Energie zu verbrennen. Außerdem wog ich zu Beginn des Trainings vor 10 Wochen noch 96 kg, am Ende waren es 87 kg. Dadurch wurde mir der Neoprenanzug zu groß und erfüllte wahrscheinlich nicht mehr seinen Zweck so, wie er sollte – was bedeutete, dass ich im Wasser mehr Energie aufwenden musste. Ich plane für nächstes Jahr ein noch kälteres Schwimmen!

Welches Zone3-Produkt war am nützlichsten?
Auf jeden Fall die Neoprenmütze, die Handschuhe und die Stiefel. Da ich offensichtlich am meisten Wärme über meine Extremitäten verloren habe, haben sie dafür gesorgt, dass sich meine Füße, mein Kopf und meine Hände warm anfühlten.
Wie hast du deine Orte ausgewählt?
Ich habe meine Triathlons in Fleet, beim Army Training Regiment Pirbright, in den Gibraltar Barracks in Camberley, in den Brompton Barracks in Chatham, beim 23. Para Engineer Regiment in Woodbridge, am Shard, im Hyde Park, im Richmond Park, im Regents Park und am London Eye absolviert.
Eine solche Triathlon-Herausforderung hat es in Großbritannien noch nie gegeben; ich wollte sie einzigartig für mein Leben und meine Erfahrungen gestalten. Die militärischen Einrichtungen waren wichtig, da sie bedeutende Orte meiner militärischen Laufbahn waren. Die anderen Orte waren ikonische Schauplätze in London, daher dachte ich, das wäre eine schöne Idee.
Was war mental und körperlich die größte Herausforderung?
Der größte Knackpunkt war, die durch Covid bedingten Änderungen bei Gesundheit und Sicherheit unter einen Hut zu bringen, dicht gefolgt von dem Versuch, alle Kalorien zu mir zu nehmen, die ich brauchte. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, täglich zwischen sechstausend und siebentausend Kalorien zu mir zu nehmen, schaffte aber nur zwischen dreitausend und viertausend. Zu guter Letzt musste ich mit mehreren Verletzungen fertig werden, darunter eine Achillessehnenentzündung am linken Fuß. Das führte dazu, dass ich mein rechtes Bein stärker belasten musste, wodurch mein rechtes Knie anschwoll.

Würdest du in Betracht ziehen, noch einmal eine solche Herausforderung anzugehen? Wenn ja, was wäre das?
Das ist bereits in Planung, sowohl in Großbritannien als auch weltweit. Noch vor Jahresende werde ich im Höhentrainingszentrum in London auf 12.000 Fuß Höhe einen 10-km-Lauf, eine 150-km-Radtour und 30 km Schwimmen absolvieren. Damit werde ich mein Jahr abschließen.
Bisher hat Darren 12.500 £ gesammelt – zusätzlich zu den 8.000 £, die er bereits Anfang des Jahres für das Great Ormond Street Hospital gesammelt hat.
