Der Unterschied zwischen Triathlon- und Surf-Neoprenanzügen: Was unterscheidet sie?
Triathlon-Neoprenanzüge wurden Ende der 80er Jahre vom Ironman-Athleten Dan Empfield entwickelt. Er machte sich daran, einen Anzug zu entwickeln, der ihm helfen würde, schneller durch das Wasser und auch außerhalb des Übergangs zu schwimmen. Triathlon-Neoprenanzüge haben in den letzten 40 Jahren einen langen Weg zurückgelegt, wobei die Technologie das Design und die Möglichkeiten ständig weiterentwickelt.
Was zeichnet Triathlon-Neoprenanzüge aus?
Neoprenanzüge wurden ursprünglich für das Tauchen und den Wassersport entwickelt und sollen für Wärme im Wasser sorgen. Herkömmliche Neoprenanzüge sind im Allgemeinen dicker für zusätzliche Isolierung und verfügen über eine robustere, robustere Außenseite, um der Abnutzung standzuhalten. Das dickere Neopren ist ziemlich einschränkend und schwer zu entfernen, aber das ist kein so entscheidendes Designmerkmal.
Triathlon-Neoprenanzüge sind mit diesen beiden Eigenschaften ausgestattet, bieten aber auch Flexibilität, hydrodynamischen Widerstand und einfaches Ausziehen (im Übergang). Ihre Konstruktion unterscheidet sich stark von einem Surf-Neoprenanzug, mit einer deutlich höheren Anzahl an Einsätzen und unterschiedlicher Neoprendicke, um maximale Flexibilität an den Schultern und Auftrieb zu gewährleisten, um die Körperposition in der Tiefe zu erhöhen Wasser- und Wärmeschutz.

Die Besiegen (oben) verwendet eine 9-Panel-Konstruktion.
Die Flexibilität kann je nach Anzug erheblich variieren. Es ist wichtig, sich so sparsam wie möglich durch das Wasser zu bewegen, anstatt bei jeder Armdrehung gegen den Anzug anzukämpfen. Jede Bewegung, die mit dem Widerstand konkurriert, verbraucht unnötig Energie, beeinflusst die Technik und verringert die Effizienz. Alle Zone3-Anzüge bieten a „federbelastet“ Schulterdesign, um einen rhythmischeren Schwimmzug zu erzeugen. Dies ermöglicht ein schnelleres und energieeffizienteres Schwimmen.

Triathlon-Neoprenanzüge für Anfänger vs. Elite-Triathlon-Neoprenanzüge
Hochwertige Neoprenanzüge sind in der Regel dünner, da sie eher für Spitzensportler konzipiert sind. Ein Einsteiger-Neoprenanzug bietet oft mehr Wärme und Auftrieb, aber eine geringere Flexibilität. Die maximale Dicke des Neoprenanzugs für Wettkampf-Triathlons beträgt 5 mm, um das Risiko einer Überhitzung zu verringern. Aus diesem Grund ist das Tragen von Neoprenanzügen nur bei einer Wassertemperatur unter 21 °C gestattet.
Alle unsere Anzüge enthalten eine Mischung aus verschiedenen Neoprenstärken, um die perfekte Balance zu erreichen. Unser „gemessener Auftrieb“ bietet optimale Effizienz für Sportler aller Leistungsniveaus.
Der Vanquish wurde für Spitzensportler entwickelt und verfügt über superdünnes 1,5-mm-Neopren und fünf beispiellose Flexibilität an Schultern, Armen, Brust und Rücken.
Unser Advance-Einstiegsanzug besteht aus 2 mm dickem Neopren mit einem 3 mm dicken Brust- und Rückenteil. Dickeres 5-mm-Neopren an Rumpf, Hüfte und Beinen hilft beim Auftrieb und bei der Position im Wasser.

Aeroforce Sensory Forearm Catch Panel am Vanquish.
Arten von Neopren
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Neoprene, wobei unsere Anzüge eine Kombination aus „Extreme Flex“, „Speedflo“ und „Smoothskin“-Stoffen sowie Yamamoto #39 und #40 Cell SCS Nano verwenden. Yamamoto-Gummi ist ein hochwertiges Hochleistungs-Neopren. Yamamoto #40 ist das neueste, flexibelste und schwimmfähigste Neopren auf dem Markt. Es verfügt über extreme Dehneigenschaften und eignet sich daher perfekt für Bereiche, in denen Bewegungsfreiheit entscheidend ist.
Die Außenfläche des für einen Triathlon-Neoprenanzug verwendeten Neoprens ist nicht nur dünner, sondern auch glatter und weist einen hohen hydrodynamischen Widerstand auf, um den Luftwiderstand zu verringern. Die glatte, technische Oberfläche ist äußerst effizient im Wasser. Dies trägt dazu bei, einen Wettbewerbsvorteil zu sichern und die Schwimmzeiten deutlich zu verkürzen. Zone3-Anzüge sind mit einer Aqua-Dynamic-Beschichtung beschichtet, die den Widerstand durch das Wasser erheblich minimiert und gleichzeitig die Haltbarkeit des Anzugs verbessert.

Einfache Entfernung
Der letzte wesentliche Designunterschied zwischen einem Triathlon-Neoprenanzug und einem Wassersport-Neoprenanzug besteht darin, dass er sich leicht ausziehen lässt. Übergänge sind die 4. Disziplin im Triathlon. Sie können den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Wir wissen, wie wichtig es ist, so schnell wie möglich aus dem Wasser und auf das Fahrrad zu steigen. Deshalb haben wir hier viel Designarbeit investiert. Alle Zone3-Neoprenanzüge verfügen über „Pro Speed“-Arm- und Beinmanschetten, die mit einer speziell entwickelten Silikonbeschichtung versehen sind, um sicherzustellen, dass der Neoprenanzug so schnell wie möglich ausgezogen werden kann. Auch bei all unseren Neoprenanzügen verwenden wir Reißverschlüsse nach unten. Dadurch lässt sich die Rückseite noch einfacher öffnen.

Kurz gesagt …
Für einen Triathlon könnte man einen Wassersport-Neoprenanzug tragen, allerdings wird es Ihnen sowohl beim Schwimmen als auch beim Ausziehen in der Übergangszeit deutlich schwerer fallen. Ein Wassersportanzug wird wahrscheinlich so hinderlich sein, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, im Rennen um die Medaillen dabei zu sein. Wenn Sie sich jedoch dort oder in der Nähe wiederfinden, kann es sein, dass Sie nicht einmal lesbar sind, um Ihre Belohnung einzufordern, wenn Ihr Surfanzug mehr als 5 mm dick ist (abhängig von den Rennbestimmungen).