Testbericht zum Challenge Prague Race

Date: July 29, 2019
Time: 1 min
Three athletes stand on a red winners podium at the Challenge Prague awards ceremony, holding bouquets.

Im Jahr 2019 fand in der Hauptstadt der Tschechischen Republik ein immer beliebter werdender Mittelstreckenlauf statt, der mit einem Bad in der Moldau begann, bevor es zu einer zweirundigen Strecke durch die Stadt und schließlich zu einer dreirundigen Laufstrecke entlang des Flusses ging.

Bei diesem Rennen konnte Radka Kahlefeldt, die als stolze tschechische Triathletin auf heimischem Boden an den Start ging, einen weiteren Sieg feiern. Sie ging als eine der Favoritinnen ins Rennen, neben Olympiasiegerin Lisa Norden (SWE) und Katrien Verstuyft (BEL) – der amtierenden Siegerin des Rennens 2018. Die Neoprenanzug-Genehmigung brachte Radka in ihr zum Vorschein Zone3 besiegen neben Lisa Norden und verschaffte sich einen deutlichen Vorsprung vor dem Rest des Feldes. Radka und Lisa verließen das Wasser nach 25 Minuten und machten sich daran, die restlichen Profisportlerinnen hinter sich zu lassen.

Auf dem Rad drückte Norden richtig aufs Tempo, nutzte ihre Talente als schwedische Meisterin im Zeitfahren von 2018 und schaffte es, Kahlefeldt hinter sich zu lassen, um alleine in T2 einzusteigen, mit einem Vorsprung von 4 Minuten auf Radka, die wiederum einen beträchtlichen Vorsprung auf die übrigen Profis hatte, die um einen Podiumsplatz kämpften. Beim Laufen gelang es Kahlefeldt, diesen Rückstand zu überwinden, und auf halber Strecke der 21 km langen Laufstrecke hatte er den Rückstand auf Norden fast aufgeholt. Nach 18 Kilometern hatte Radka ihren Vorsprung vor Norden behauptet und konnte zum Sieg davonlaufen.

Mit einem Halbmarathonlauf von 1:24:37 war Radka schnell genug, um sich vor ihrer Konkurrenz durchzusetzen und den Sieg auf heimischem Boden zu holen. „Das war von Anfang bis Ende ein sehr aufregender Tag. 

Es hat sich gelohnt, denn ich hatte ein tolles Rennen und habe mein drittes Rennen in Folge gewonnen!“

Vielleicht war ihr das damals noch nicht klar, aber sie wurde von den schnellen Eva Wutti (AUT) und Lisa Roberts (USA) hart verfolgt, die beide schnellere Run-Splits als die Führende hinlegten. Allerdings war Radka in allen drei Disziplinen konstant schnell und hatte am Ende einer harten Radetappe genügend Puffer, um der Konkurrenz fernzubleiben.

Radka Kahlefelt 1st – 4:22:13

Lisa Norden 2nd – 4:24:11

Eva Wutti 3rd – 4:31:35

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